Trainings, nach Vorkenntnis gestuft
Drei Stufen, von der Grundlagenschulung für alle bis zum Training für SOC-Analysten. Mit Übungen an eigenen Aufbauten statt an Folien.
Wer schon was weiß, braucht etwas anderes
Ein Training, das für alle passt, passt für niemanden. Eine Entwicklerin braucht anderes als der Empfang und eine SOC-Analystin wieder anderes. Deshalb sind unsere Trainings nach Vorkenntnis gestuft und jede Stufe hat ein eigenes Ziel.
Was alle gemeinsam haben: Es wird gearbeitet. Angriffe laufen an unseren eigenen Aufbauten, die Teilnehmenden sitzen an der Tastatur und was gezeigt wird, ist nachvollziehbar und wiederholbar.
Grundlagen, für alle Mitarbeitenden
Halb- bis ganztägig, in Gruppen bis fünfundzwanzig, auf Wunsch als Reihe über mehrere Termine.
IT-Sicherheit für Anwender
Die Grundbegriffe und die Handgriffe, die im Alltag zählen: Passwörter und Mehrfaktor-Anmeldung, verdächtige Mails, Umgang mit Daten und Geräten und die Frage, wem man einen Verdacht meldet.
Social Engineering erkennen
Die Formen, in denen Angriffe über Menschen laufen: Mail, Telefon, der Weg über den Empfang. Mit Beispielen aus unseren eigenen Tests und den Mustern, an denen sie erkennbar sind.
IT-Sicherheit für Führungskräfte
Für Geschäftsführung und Vorstand: Pflichten aus NIS-2 und dem BSIG, Haftung, Entscheidungen im Ernstfall und woran sich erkennen lässt, ob die eigene Organisation vorbereitet ist.
Fachlich, für Entwicklung und IT-Betrieb
Ein bis drei Tage, mit Übungen an verwundbaren Anwendungen, die wir dafür bereitstellen.
Secure Coding, Grundlagen
Für Entwicklerinnen und Entwickler: die Schwachstellenklassen aus dem OWASP Web Security Testing Guide an echtem Code, wie sie entstehen, wie sie sich vermeiden lassen und wie ein Test sie findet.
Secure Coding für Web und Architektur
Aufbauend, für Web-Entwicklung und Architektur: Anmeldung und Sitzungen, Berechtigungsmodelle, Schnittstellen und die Frage, welche Entscheidung im Entwurf spätere Lücken verhindert.
Grundlagen für den IT-Betrieb
Härtung, Rechtevergabe, Segmentierung und Protokollierung. Mit dem Blick darauf, welche Konfiguration einen Angriff aufhält und welche ihn nur verlangsamt.
Für Sicherheitspersonal
Zwei bis fünf Tage, praktisch, mit eigenen Laborumgebungen je Teilnehmendem.
Offensive Security und Penetration Testing
Vorgehen, Werkzeuge und Methodik eines Tests, von der Aufklärung bis zur Verkettung von Befunden. Für Sicherheitspersonal, das selbst prüfen soll.
Security Monitoring und SIEM
Für SOC-Analysten und Security Engineers: Datenquellen, Normalisierung, Erkennungsregeln und ihre Abdeckung, Umgang mit Meldungen ohne Substanz.
Blue Team Operations
Erkennung und Reaktion in der Tiefe: Triage, Analyse von Artefakten, Eindämmung und die Rückkopplung aus einem Vorfall in neue Erkennungsregeln.
Zwei Formate, die keine Schulung sind
Ein Live-Hacking führt einen Angriff vor und erklärt ihn, ohne dass jemand selbst arbeitet. Es eignet sich für Betriebsversammlungen und Kundenveranstaltungen und erreicht Menschen, die zu keiner Schulung kämen.
Eine Phishing-Simulation misst statt zu unterrichten und wiederholt sich mehrmals im Jahr. Beides ergänzt Trainings, ersetzt sie aber nicht.
Wie ein Training zustande kommt
Halb- bis ganztägig auf Stufe 1, ein bis drei Tage auf Stufe 2, zwei bis fünf Tage auf Stufe 3. Inhouse oder remote, in Gruppen, die zur Stufe passen.
Stufe und Gruppe klären
Wer soll teilnehmen und was soll die Gruppe danach können. Daraus ergibt sich die Stufe, nicht aus dem Titel der Teilnehmenden.
Auf Ihr Haus zuschneiden
Beispiele aus Ihrer Branche und, wenn ein Penetrationstest vorausging, dessen Befunde. Anonymisiert und ohne Bezug zu Personen.
Durchführung
Es wird gearbeitet. Angriffe laufen an unseren eigenen Aufbauten, die Teilnehmenden sitzen an der Tastatur und was gezeigt wird, ist nachvollziehbar und wiederholbar.
Danach
Auf Wunsch eine Phishing-Simulation, um die Wirkung zu messen, und eine Ansprechperson für Rückfragen aus dem Betrieb. Auf den fachlichen Stufen bleiben die Laborumgebungen eine Weile erreichbar.
Häufige Fragen zu Trainings
Schulung für alle Mitarbeitenden zu den Angriffen, die auf Menschen zielen: Phishing, Anrufe unter Vorwand, der Weg über den Empfang. Wichtig ist es, weil diese Wege an jeder technischen Maßnahme vorbeiführen.
Der Nutzen liegt weniger im Erkennen einzelner Mails als in der Meldung. Wer meldet, gibt der Organisation die Möglichkeit zu reagieren, auch wenn schon jemand geklickt hat.
Passwörter und Mehrfaktor-Anmeldung, verdächtige Mails und ihre Merkmale, Umgang mit Daten und Geräten außerhalb des Büros, Social Engineering am Telefon und vor Ort und die Frage, wem ein Verdacht gemeldet wird und wie schnell.
Messbar zeigt es sich in der Meldequote einer Phishing-Simulation vor und nach dem Training. Organisatorisch darin, dass Rückfragen zur Regel werden, wo vorher aus Höflichkeit nicht nachgefragt wurde. Und als Nachweis: NIS-2 verlangt Schulungen ausdrücklich, einschließlich der Geschäftsleitung.
Grundlagen einmal jährlich, für neue Mitarbeitende beim Eintritt. Dazwischen wirken kurze Formate besser als lange: eine Phishing-Simulation je Quartal mit sofortiger Rückmeldung erreicht mehr als ein ganzer Tag im Jahr.
Über die Meldequote und die Zeit bis zur ersten Meldung in einer Simulation, gemessen vor und nach dem Training. Bei den fachlichen Stufen über eine Übung, in der wir Angriffsschritte ausführen und mitschreiben, was das Team davon bemerkt.
Ja und wir empfehlen es. Beispiele aus Ihrer Branche und aus Ihren eigenen Systemen wirken anders als allgemeine. Wenn ein Penetrationstest vorausging, nutzen wir dessen Befunde, anonymisiert und ohne Bezug zu Personen.
Indem Melden folgenlos bleibt. Wer einen Fehler meldet und dafür Ärger bekommt, meldet den nächsten nicht. Dazu gehört, dass die Geschäftsleitung selbst an den Schulungen teilnimmt und dass eine gemeldete Mail eine sichtbare Reaktion auslöst.
Ja. Üblich sind eine Phishing-Simulation im Anschluss zur Messung der Wirkung sowie eine Ansprechperson für Rückfragen aus dem Betrieb. Bei den fachlichen Stufen stellen wir die Laborumgebungen für eine Weile weiter bereit.
Zertifizierungen und Mitgliedschaften.
Sprechen Sie mit uns.
Ein erstes Gespräch dauert in der Regel 30 Minuten. Wir schauen uns Ihre Ausgangslage an und sagen offen, ob wir der passende Partner sind.